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Kauf einer Rassekatze

Katzenpflege

Vor dem Katzenkauf

Entstehung von Rassekatzen

Vererbungslehre

Fellfarben bei Katzen

 

Katzenrassen mit Kurzhaar

Katzenrassen mit halblangem Haar

Katzenrassen mit langem Haar

Katzenrassen mit besonderem Fell

 

Regenbogenbrücke

Katzennamen

Katzeninserate

Kolloidales Silberwasser

Glossar

 

Weichelt, Jana
Preis: 12,95 EUR

 

Wamper, Sabine
Preis: 14,95 EUR

 

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Katzen werden in der Regel zwischen zehn und sechzehn  Jahre. Teilweise werden Katzen auch erheblich älter. Fakt ist : Wer sich eine Katze anschafft muss sich vor Augen führen, dass dies eine erhebliche Beeinflussung des künftigen Katzenhalters bedeutet. Daher sollte man sich vor dem Kauf auch der - nicht unerheblichen - Nachteile bewußt sein.

Überlegungen                                                                                                         __________________________________________________________________      Ständige Pflege ist ein MUSS bei Katzen. Regelmäßig müssen Katzen gebürstet und gekämmt werden. Sie brauchen täglich frisches abwechslungsreiches Futter und frisches Wasser. Sie brauchen mit Katzen nicht Gassi gehen aber dafür jeden Tag die Katzentoilette reinigen. Mindestens einmal. Sie müssen bei Ihrer Katze sicherstellen, dass das Tier frei von Würmern und Flöhen ist. Mit schöner Regelmäßigkeit dürfen Sie Ihre Katze vom Tierarzt impfen lassen. Steht der Urlaub an müssen Sie für Ihre Katze/n eine 100% verläßliche Person haben die alle Aufgaben während Ihrer Abwesenheit erledigt. Wenn nicht, müssen Sie Ihre Katze/n in eine kostenpflichtige Tierpension geben. Trotz aller Liebe und Fürsorge kann Ihre Katze krank werden oder verunglücken. Haben Sie die notwendigen finanziellen Mittel um dies durchzustehen ? Bitte nicht denken: “Augen zu und durch. Wird schon nichts passieren”. Ob Sie es glauben oder nicht. Es gibt mittlerweile Krankenversicherungen für Katzen.

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Auch eine Katze braucht  Platz und Freiraum. Bei einer Katze mit Freigang ist das Platzproblem kein Thema. Bei einer Wohnungskatze gestaltet sich die Sache schon schwieriger. Rechnen Sie mit 9-10qm die Ihrer Katze zur Verfügung stehen sollten. Katzen haben Haare. So schön das streicheln ist bedenken Sie bitte, das Katzen Haare verlieren. Oft in beträchtlichem Umfang. Dies bedeutet für Sie eine Mehrarbeit an Aufwand bei der Reinigung Ihrer Wohnung. Kleine Kätzchen und auch bestimmte Rassen benutzen nicht zu Ihrer Freude den Kratzbaum sondern Gegenstände die nicht dafür gedacht sind. Ebenso können durch Spieltrieb  - ohne böse Absicht - Dekorationen, Vasen, oder sonstige eventuell sehr wertvolle Gegenstände runtergeworfen werden. Halten Sie so etwas aus ohne den Verursacher - nämlich Ihre Katze- zu mißhandeln oder zu verfluchen ? Katzen haben eine weitere nicht sehr appetitliche Angewohnheit. Nämlich das hervor würgen von Haarballen. Wenn dies halb flüssig auf den Teppich oder das Sofa passiert ...Ich möchte Ihnen nicht der Spaß am Kauf einer Katze nehmen. Aber man sollte dies alles bedenken bevor man sich eine Katze ins Haus holt. Es zählt eben viel mehr dazu als nur Gille Gille machen. Unzähliche Katzenschicksale erzählen ein Lied davon was mit Katzen passiert deren Halten sich nicht vorher über die Konsequenzen einer Katzenhaltung im Klaren war.

Welche Katzenrasse ist für mich die richtige ?                                        _____________________________________________________________

Im Vordergrund steht bei der Auswahl der Rasse in der Regel das Aussehen.Dazu gehört auch nicht zuletzt die Fellbeschaffenheit und Länge. Was aber noch wichtiger ist sind die Charaktereigenschaften die die einzelnen Katzenrassen so mit sich bringen. Die einen sind verspielt, lebhaft, gesprächig und extrovertiert. Wenn Exemplare wie z.B. die Siam nicht die Aufmerksamkeit seines Ernährers bekommt macht diese Rasse sich derart bemerkbar, dass es einem schnell zu viel werden kann. Andere Katzenrassen sind so introvertiert, dass sie völlig zufrieden sind wenn sie sich selbst überlassen bleiben. Man sollte also sehr genau vor dem Kauf überlegen welche Rasse man sich zulegt. Ein Katze mit süßem Puppigesicht und blauen Augen kann schnell langweilig werden wenn außer der Optik die Art des Tier langweilig wird. Der Kauf einer Rassekatze kann also sehr schnell bereut werden wenn es die “falsche “ Rasse war. Weil man entweder das Maß an erforderlicher Zuwendung unterschätzt hat oder das Tier zu verspielt und lebhaft ist. Wie bei Kindern findet man auch bei Katzenkindern so lange sie noch klein sind alles putzig und niedlich. Die Freude kann jedoch spätestens dann in Ärger umschlagen wenn man erkennen muss, dass die Fellpflege einer Perser ein zeitraubendes Ritual ist.Oder eine Korat Türen und Kühlschränke öffnet weil man es mit einer überaus intelligenten Rasse zu tun hat. Oder wenn Ihre edle Siam flehentlich miaut um Streicheleinheiten einzufordern. Es sollen daher auf diesen Seiten die verschieden Rassearten mit den spezifischen Charaktereigenschaften vorgestellt werden. Ein Erfahrungsaustausch mit Katzenliebhabern und Züchtern sowie Katzenausstellungen sollen das Bild abrunden.

Erwachse Katze oder Kätzchen ?                                                            _____________________________________________________________

Der Grund warum viele Menschen beim Kauf Kätzchen gegenüber erwachsenen Katzen vorziehen kann verschieden sein. Während die einen den neuen Mitbewohner von klein auf heranwachsen sehen wollen haben andere die Meinung eine Erwachsene Katze kann sich in einem neuen Heim eventuell nicht richtig einfinden kann. Fakt ist jedoch aus der Erfahrung heraus, dass sich eine adulte Katze schnell an neue Situationen anpassen und eine feste Bindung zum neuen “ Dosenöffner” aufbauen kann. Nicht wenige Menschen sind der Annahme, dass ein unbeschriebenes Blatt noch formbar und dressierbar ist. Diese Annahme stimmt aber nur zum Teil.Erstens spiel sehr stark die Genetik der jeweiligen Rasse eine Rolle.Weiterhin wurde das Tier über 12 Wochen durch die Umgebung und die Behandlung des Züchters beeinflusst. In erheblichem Maße liegt also der Charakter des neuen Gefährten fest wenn man sich diesen ins Haus holt. Eine junge Katze weiß noch nicht was erlaubt und was verboten ist. Man muss also dem neuen Kameraden mit viel Zeit und Geduld Spielregeln beibringen. Wobei bestimmte Rassen eine sehr schnelle Auffassungsgabe und hohe Intelligenz besitzen während andere Rasse länger brauchen zu kapieren was erwartet wird. Es kann also durchaus sein, dass eine ältere Katze die bessere Wahl ist weil man annehmen darf, dass ein gewisses “ Grundwissen ” vorhanden ist. Vorausgesetzt, der Vorbesitzer hat sich mit dem Tier in entsprechender Weise befasst. Wenn jemand eine ältere Katze abgibt wird in der Regel angenommen, dass es sich um “Problemkatzen” handelt. In den seltensten Fällen ist dies der Fall. Vielmehr ist es oft so, dass der Vorbesitzer verstorben ist , umziehen muss und keine Haustiere geduldet werden, aus Scheidungen stammen, oder eine neue Arbeitsstelle angetreten wird die einfach die Zeit für eine Katze nicht mehr zuläßt. Natürlich gibt es auch Fälle in denen die Katze urplötzlich ängstlich wird, markiert, oder andere lästige Eigenschaften auftreten. Entscheidet man sich als Katzenneuling für eine ältere Katze sollte man einen erfahrenen Katzenhalter mit Rat und Tat hinzuziehen.

Katze oder Kater ?                                                                                  _____________________________________________________________

Rein optisch unterscheiden sich Katze und Kater . Der Körper der Katze ist zarter gebaut als der des Katers. Kater sind kompakter, stämmiger und haben einen imposanten breiten Schädel. Kastrierte Katzen sind in der Regel ruhiger als unkastrierte Katzen. Die Charaktereigenschaften sind zwischen Katze und Kater nicht so gravierend wie man denken mag. Will man nicht züchten wird man sich für einen Kater entscheiden. Wer hingegen Nachwuchs wünscht entscheidet sich lieber für eine Katze. Wer gar keinen ungewollten Nachwuchs wünscht lässt seine Katze oder Kater kastrieren. Bei Kater eigentlich unumgänglich wenn es sich um einen Wohnungskater handeln soll. Es ist fast unumgänglich, dass unkastrierte Kater “ihr Revier” markieren. Um es mal klar zu formulieren: Der Kater pinkelt ihnen auf Teppiche, ans Sofa etc. Für eine Zucht empfiehlt sich nicht den Anfang mit einem Kater zu starten sondern mit einer Katze. Der enorme Vorteil liegt darin, dass man sich für seine Katze einen hervorragenden Deckkater “ausleihen” kann und nicht auf den eigenen Kater angewiesen ist. Falls Sie nicht planen mit Ihrer Katze zu züchten lassen Sie das Tier kastrieren. Es erspart der Katze die Rolligkeit bis hin zu Dauerrolligkeit und den damit verbundenen Risiken und Ihnen nervenaufreibende Tage und - Nächte . Es gibt Katzenhalter die sich das Kopfkissen über die Ohren gezogen haben um dem Miauen der rolligen Katze zu entkommen. Wenn  Sie gerne mit Ihrer Katze an Ausstellungen teilnehmen möchten so steht diesem Wunsch nichts entgegen. Im Gegensatz zu kastrierten Hunden können Sie mit einer kastrierten Katze in einer speziellen Klasse an Ausstellungen teilnehmen und Preise sowie Titel gewinnen.

Wenn ein Tier bereits im Haus ist

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Katzen die in einen neuen Haushalt kommen finden sich für gewöhnlich schnell und problemlos ein. Tierhalter die Hunde besitzen welche an Katzen gewöhnt sind akzeptieren den Neuankömmling in der Regel. Keine Regel aber ohne Ausnahme. Man sollte also unbedingt die neue Situation beobachten. Zudem sollten unbedingt Flucht- und Versteckmöglichkeiten schaffen um der Katze eine Rückzugsmöglichkeit zu geben. Spielende, tollpatschige, quiekende Kätzchen könnten für den Hund eine Verlockung darstellen. Ältere Katzen die an Hunde gewöhnt sind dagegen nicht. Auch hier gilt: Es gibt kein Schema F. Beide Tiere werden sich jedoch meist innerhalb weniger Wochen an die neue Situation gewöhnt haben und sich akzeptieren und respektieren. Wenn bereits eine Katze im Haus ist kann es vorkommen, dass diese den Neuling anfangs nicht akzeptiert. In der Regel gibt sich dieses Verhalten innerhalb weniger Wochen. Es können aber auch Streitereien auftreten die oft allerdings nur von kurzer Dauer sind und die Streithähne sind hinterher wieder vertragen. Schlimmstenfalls kann es aber zu psychischen Schäden kommen. Es kann passieren, dass die vorhandene Katze plötzlich Kot und Urin in der Wohnung absetzt, den “Eindringling” bei jeder sich bietenden Gelegenheit attakiert, sich nervös in einen ruhigen Teil der Wohnung zurückzieht und schlimmstenfalls hartnäckig das Futter verweigert. Sollte es soweit kommen ist es unabdingbar schnellstens für den Neuling ein neues Zuhause zu finden. In der Regel werden junge Katzen eher angenommen. Die Anschaffung eines erwachsenen Tieres bietet dagegen auch viele Vorteile. Nicht zuletzt entstehen oft so dicke Freundschaften, die ein Leben lang halten. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Man kann nicht von vornherein wissen wie sich die Sache entwickelt. Es ist wie bei den Menschen. Entweder man ist sich sympathisch oder man lehnt sich nach erstem Kontakt ab. Was ist wenn Vögel wie Kanarienvögel, Wellensittiche und Co im Haushalt sind. Dann könnte es Probleme geben. Es gibt Katzen und Vögel die sich super vertragen. Aber will man das riskieren ? Stellt man den Vogelkäfig für die Katze unerreichbar auf ist man auf der sicheren Seite und die Katze außerhalb der Versuchung. Bitte beachten Sie, dass die Katze - egal wie niedlich - ein Raubtier ist. Daher zählen kleine Säugetiere wie Hamster, Meerschweinchen,Hörnchen, Mäuse, Ratten sowie Fische. Man sollte also diese Tiere - sofern im Katzenhaushalt - nicht unbedingt der Katze anvertrauen.

Kinder und Katzen

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Kinder haben oft den Wunsch nach Tieren. Und werden auch auf Grund dieses Wunsches angeschafft. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden. Psychologisch gesehen ist es sogar von Vorteil für die Entwicklung des Kindes da es auch lernt die Kreatur zu achten und für ein anderes Lebewesen Verantwortung zu übernehmen. Man kann aber nicht von Kindern insbesondere von kleinen Kindern erwarten, dass dieses Verantwortungsgefühl schon sehr ausgeprägt ist. Was ich damit sagen will ist: Bei Kindern verliert alles Neue sehr schnell seinen Reiz. Bedenkt man, dass Katzen mitunter sehr alt werden können und die Kinder selbst schon aus dem Haus sind sollten die Eltern unbedingt selbst Katzen mögen um diese weiter zu versorgen und zu pflegen wenn das Interesse an der Katze beim Nachwuchs längst erloschen ist. Man sollte sich also extrem gut überlegen ob man dem Spontanwunsch des Kindes nach “einem Kätzchen” nachgibt oder dem Kind lieber ein Tier wie Hamster oder Meerschweinchen kauft die genetisch bedingt nicht sehr alt werden um zu testen wie lange das Interesse am Tier samt Verantwortung wie füttern, reinigen etc. anhält. Katzen müssen lernen, dass man die Katze nicht jagd und nicht beim Schlafen stört. Dies wird die Katze auf Dauer aggressiv und ängstlich machen. Tragen Sie als Eltern daher unbedingt Sorge, dass das Tier in keinster Weise gequält und schikaniert wird.

Katze statt Hund

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Es gibt Menschen die ziehen den Kauf einer Katze gegenüber einem Hund vor. Dies geschieht oft aus dem eigennützigen Gedanken heraus, dass eine Katze nicht das regelmäßige Gassi gehen dem Besitzer abfordert. Man sollte aber nicht denken, dass eine Katze deshalb leichter zu halten ist. Eine Katze will das Gefühl haben, dass man für sie da ist. Trotz der Unabhängigkeit der Katze. Je nach Rasse muss für die Fellpflege soviel Zeit aufgewendet werden, dass man vom Faktor Zeit locker auch Gassi gehen könnte. Werden Katzen aus beruflichen oder sonstigen Gründen den ganzen Tag alleine gelassen leiden die meisten Katzen darunter. Man sollte also in diesem Fall wenigstens eine bis zwei weitere Katzen als “Ansprechpartner” und Kameraden halten und Gesllschaft zu haben wenn man selbst außer Haus ist.

 

 

 

Fogle, Bruce
Preis: 16,95 EUR