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Sokoke: Haltung und Zucht                                                  Die Sokoke ist noch nicht so lange als Rasse anerkannt obwohl sie eine überaus bemerkenswerte Rasse ist. Die relativ seltene Sokoke ist rein optisch zwischen Hauskatze und Wildkatze anzusiedeln und von ungestümer aber gleichzeitig liebevoller Natur. Ein ideales Haustier für Kenner dieser Rasse.

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Herkunft                                                                                 ______________________________________________________________

Die Sokoke stammt aus Kenia. Genauer gesagt aus dem Sokoke Waldgebiet. Bevor sie entdeckt wurden lebten sie dort schon jahrzehntelang. Über einen Bereich von vierhundert Quadratkilometer erstreckt sich das Sokoke Waldgebiet in der Nähe der Küstenstädte Kalifi und Malindi nur wenige Kilometer vom Indischen Ozean entfernt. Auf Grund seiner relativen Isoliertheit existiert dort eine außergewöhnliche Flora und Fauna. In der Nähe des Sokoke Waldgebietes bewohnten Jeni Slater und Mann David in Watamu ein Haus. Beim beschneiden der Bäume entdeckte eines Tages der Gärtner von Jeni eine Wildkatze die gerade ihre Jungen säugte. Auch wenn die Katze die Flucht ergriff hatte Jeni die Katze genau gesehen. Diese kleine Katze die zwar in vielen Dingen den gewöhnlichen Katzen in Großbritannien oder anderswo glich zeigte aber trotzdem einige auffallende Unterschiede zu diesen. Beine und Oberkörper waren bei den Sokoke Katzen länger, die Ohren größer und sie hatten große ausdrucksstarke Augen. Sie sahen für Jeni aus wie Geparden in Miniformat . Nachdem der Gärtner Jeni den Wurf gezeigt hatte fasste sie den Entschluss eine Kätzin und einen Katze aus diesem Wurf aufzuziehen. Die Kätzchen wuchsen ohne Probleme heran und gewöhnten sich rasch an das Hausleben. Jeni entdeckte einige Charaktereigenschaften die für Katzen eher untypisch sind. Obwohl diese Katzen auf den Bäumen den Tag verbrachten vergriffen sie sich nicht an Vögeln oder deren Nester. Statt dessen waren sie unersättlich auf Insektenjagd. Außerdem sah sie ihre Katzen manchmal abends auf dem Rasen wie Kühe weiden. Bei einem Besuch ihres Tierarztes berichtete dieser ,dass er schon mehrmals solche Katzen im Sokoke Waldgebiet getroffen habe und auch fangen wollte. Diese Versuche wären aber vergeblich gewesen. Während man in Kenia Hauskatzen als Paka bezeichnet würden Stämme aus dem Sokoke Waldgebiet diese weißschultrigen auf Bäumen lebenden Katzen als Khadzonzo bezeichnen. Durch diese Aussage wurde Jeni in ihrem Glauben bestärkt zwei ganz besondere und außergewöhnliche Katzen zu haben. Letztendlich beschloss sie diese Katzen zu züchten. Während eines Besuches ihrer kanadischen aber in Dänemark lebenden Freundin Gloria Moldrup  verschlug es dieser völlig die Sprache beim Anblick der Katzen aus dem Sokoke Waldgebiet. Sie erhielt von Jeni zwei Kätzchen aus verschiedenen Würfen und nahm diese mit nach Dänemark um dort mit anderen Katzenfreunden ein Zuchtprogramm zu erstellen. Sie importierte regelmäßig aus Jeni`s Zucht weitere Tiere um Inzucht zu vermeiden. Selbst heute noch - nachdem die Sokoke 1992 als Rasse anerkannt wurde -  werden Tiere importiert um auch weiterhin Inzucht zu vermeiden. Bevor die Rasse Sokoke als diese anerkannt wurde benannte man diese 1983 als Afrikanische Kurzhaar. Quasi als “Versuchsrasse”.

Charakter                                                                                                  _______________________________________________________________

Trotz ihrer Eigenständigkeit über viele Generationen haben sich die Sokokekatzen hervorragend als Haustiere eingelebt. Trotzdem behalten Sokoke bis zu einem gewissen Maß ihre Unabhängigkeit und Würde und einen neuer Besitzer hat erst einmal dafür zu sorgen, dass er das Vertrauen dieser Rasse erlangt. Die lebhaften, verspielten und intelligenten Sokoke halten sich auch gerne im Freien auf. Für Katzen eher ungewöhnlich ist die Eigenschaft hervorragend zu schwimmen und dabei auch nicht zögern den Gartenteich nach Fischen abzutauchen. Die geselligen Sokoke suchen die Nähe des Menschen ebenso wie die Gesellschaft von Katzen und Hunden. Hat man das Vertrauen einer Sokoke erlangt kann man dieser intelligenten Katze beibringen zu apportieren. Wie Türen geöffnet werden finden diese Katzen vom alleine raus. Auch wenn man Sokoke in der Wohnung halten kann ist das Optimum ein Freigang im Garten oder ein Freigehege.

Pflege                                                                                                         _______________________________________________________________

Sokoke benötigen nur wenig Fellpflege. Wöchentliches striegeln mit einer weichen Bürste aus Schweineborsten reicht in der Regel aus. Reibt man das Fell anschließend mit einem feuchten Ledertuch ab erhält es einen schönen Glanz. Die Krallenspitzen der Singapura werden mit einem Spezialclipper gekürzt und die Ohren bei Bedarf mit einer speziellen Ohrlotion gereinigt.

Körperliche Merkmale                                                                               _______________________________________________________________

Körper                                                                                                         Die mittelgroße Sokoke mit ihrem geschmeidigen, langen Körper besitzt eine gut entwickelte Brust. Die langen, schlanken Beine stehen auf ovalen Pfoten. Die Vorderbeine sind kürzer als die Hinterbeine. Auf Grund des massiven Knochenbaus sind die Sokoke im Verhältnis ihrer Größe recht schwer. Am Körperende befindet sich ein mittellanger, der sich zum Ende hin verjüngt.

Kopf                                                                                                           Im Verhältnis zum Körper ist der keilförmige Kopf der Sokoke relativ klein. Die hoch am Kopf angesetzten Ohren sind mittelgroß und an den Enden gerundet. Die weit auseinandergesetzten, ausdrucksvollen Augen weisen eine ovale bis mandelförmige Form auf. Die Sokoke besitzt eine gerade Nase und ein kräftiges Kinn.

Fell                                                                                                             Das sehr kurze, dicht am Körper anliegende Fell der Sokoke ist elastisch, glänzend und weist wenig bis gar kein Unterhaar auf.

Farben                                                                                                         Bei der Sokoke existieren nur gestromte Fellzeichnungen. Die stets schwarze Zeichnung ziert einen Untergrund der farblich von grau bis einem warmen goldbraun geht. Preisrichter sehen bei Ausstellungskatzen gerne sogenannte Agouti-Bänder an den schwarzen Haaren der Sokoke. Die Augenfarben der Sokoke gehen von bernsteinfarben bis hin zu hellgrün.

 

 

 

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