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Kauf einer Rassekatze

Katzenpflege

Vor dem Katzenkauf

Entstehung von Rassekatzen

Vererbungslehre

Fellfarben bei Katzen

 

Katzenrassen mit Kurzhaar

Katzenrassen mit halblangem Haar

Katzenrassen mit langem Haar

Katzenrassen mit besonderem Fell

 

Regenbogenbrücke

Katzennamen

Katzeninserate

Kolloidales Silberwasser

Glossar

 

Weichelt, Jana
Preis: 12,95 EUR

 

Wamper, Sabine
Preis: 14,95 EUR

 

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Ernährung

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Wohl kaum ein anderes Thema wird soviel diskutiert wie das Thema Nahrung bei Katzen. Es soll daher auch gar keine Partei für bestimmte Marken bei Katzenfutter ergriffen werden.

Nahrungsmittel für die Katze finden Sie HIER

Oder ob Naßfutter besser als Trockenfutter oder beides verfüttert werden soll. Hier geht es lediglich darum zu zeigen was es für Möglichkeiten gibt die Katze zu füttern. In der Regel ist es so, dass Katzen beim Anblick von Getreideprodukten die Nase rümpfen. Katzen sind K(C)arnivore. Das bedeutet FLEISCHFRESSER. Überlegt man sich was die Hauptnahrung der Katze ist kommt man unschwer auf Mäuse. Logisch, dass dies die Beste und natürlichste Nahrung ist die es für Katzen gibt. Die Schlussfolgerung wäre: Die Katze - sofern man auf dem Dorf mit ausreichendem Mäusebestand wohnt - rauszulassen und Mäuse jagen zu lassen. Die Katze hätte durch den Fang und Verzehr von Mäusen jegliche Vitamine, Proteine, Mineral - und Ballaststoffe die für ein gesundes Wachstum und Vitalität notwendig sind. Es tun sich dadurch aber folgende Probleme auf: Die Katze könnte vergiftete Mäuse fressen oder aber als Rassekatze “verschwinden”. Das heißt: Um einer Vergiftung durch Mäuse zu entgehen könnte man Mäuse selbst züchten und diese dann verfüttern. Für den Großteil unter den Katzenliebhabern wäre der Aufwand und/oder Ekelfaktor aber zu groß. Eins muss allerdings klar sein. Jegliche vom Menschen produzierte Nahrung ob nass oder trocken egal wie zusammengesetzt oder angereichert wird niemals die natürliche Katzennahrung Maus ersetzen können. Es gibt Katzenhalter die die Nahrung für ihre Katzen selbst zusammenstellen. Dass dies eine genaue Kenntnis Zusammensetzung und Bestandteile erfordert ist unerlässlich. Der Vorteil von Trockenfutter ist die lange Haltbarkeit. Man kann immer eine Schale voll bereitstellen. Dass immer frisches sauberes Wasser ebenfalls dazugehört ist wohl selbstverständlich.Zudem gibt es Nassfutter in vielen Varietäten. Ob mit Rind, Geflügel, Fisch, Hühnchen, Truthahn, Kaninchen, Thunfisch, oder Kabeljau. Wichtig ist, dass die Katze mit allen Nährstoffen versorgt wird die zur Gesunderhaltung benötigt werden. Strikt verboten ist rohes Schweinefleich bei Katzen da Schweinefleich mit einem Bakterium verseucht sein kann das die für Katzen tödlich verlaufende Aujeszkysche Krankheit verantwortlich ist. Es gibt viele Katzen die Milch mögen. Normale Milch ist allerdings nicht geeignet und kann auf Grund einer Laktoseunverträglichkeit zu Durchfall führen. Darüber hinaus ist der Fettgehalt der Milch für die Katze zu gering. Es gibt Alternativen an Katzenmilch die von den Tiernahrungs- Hersteller angeboten werden. Man sollte allerdings eins bedenken. Es ist ein “Leckerli” für die Katze. Brauchen tut das keine Katze. Außer frisches klares reinigendes und Durst löschendes Wasser braucht die Katze keine anderen Flüssigkeiten. Rohe Eier sollten nicht gefüttert werden. Zum einen können diese mit Bakterien und Salmonellen verseucht sein zum anderen haben Katzen Schwierigkeiten rohe Eier zu verdauen. Rohe Eier gehören auch nicht zum Beuteschema der Katze. Bei kastrierten Katzen entsteht oft ein unansehnlicher Hängebauch. Man sollte also darauf achten die Katze nicht zu überfüttern. Eine übergewichtige Katze hat genau wie der übersättigte Mensch mit Krankheiten zu rechnen. Von Diabetes bis Krebs ist alles dabei. Manche Katzen sind beim Futter sehr wählerisch. Dies kann daran liegen ob in der Jugend zu eintönig gefüttert wurde. Oder weil die Katze einfach verwöhnt ist. Man kann aber eine Katze auch auf andere Nahrung um konditionieren. Die Frage ist nur wer von beiden schneller nachgibt. Herr oder Katze. Wenn die Katze richtig Hunger hat frisst sie auch anderes Futter als bisher. Und mal eine gewisse Zeit ohne Nahrung schadet der Katze mit Sicherheit nicht. Ganz im Gegenteil. Der gesamte Organismus der Katze wird durch die unfreiwillige Fastenkur hervorragend entschlackt. Wichtig ist stets frisches Wasser der Katze bereitstellen und wenigstens einmal pro Tag zu erneuern.

Fellpflege allgemein                                                                                  _______________________________________________________________

Das Fell aller Katzen mit Ausnahmen von Sphynx, Peterbald oder Rexkatzen unterliegt einem mehr oder minder starken Haarausfall das ganze Jahr über. Insbesondere aber im Frühjahr und Frühsommer. Damit nicht durch Haaransammlungen Teppiche und Möbelstücke zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden muss das Fell der Katze gepflegt werden. Hat man einen Pflegling aus der Rubrik Kurzhaarkatzen genügt es völlig diesen einmal pro Woche zu bürsten. Ähnlich gestaltet sich die Fellpflege bei Halblanghaarkatzen.Nennt man allerdings einen Perser mit seinen langen Haar sein eigen nennt sieht das Ganze schon anders aus. Das Fell von langhaarigen Persern verfilzt innerhalb weniger Tage weswegen Perser ein hohes Maß an Fellpflege an den Besitzer stellen. Man sollte sich als im Klaren sein, dass man konsequent auf die Haarpflege bei Persern achten muss. Hat man nicht die Zeit oder die Lust dies zu tun sollte man sich eine pflegeleichtere Katze anschaffen. Für den Fall, dass das Fell eines Persers über einen längeren Zeitraum vernachlässigt wird können Hautreizungen und Ausschläge bis hin zu kahlen Stellen und Abszessen entstehen. Also bitte vor dem Kauf gut überlegen ob es eine Langhaarkatze sein soll. Das Zubehör für die Fellpflege besteht aus Bürsten und Kämmen. Welches die richtigen sind entscheidet die Beschaffenheit und Länge des Fells. Wie bei allem gilt: Hat man das richtige Werkzeug hat man weniger Arbeit. Fragen Sie daher beim Züchter welches die richtigen Utensilien sind. Zieht man in Betracht mit Katzen auf Ausstellungen zu gehen so wird das Kämmen und Bürsten oft nicht ausreichen. Ein gelegentliches Bad wird fällig. Ist die Katze diese Prozedur nicht gewohnt wird es für Mensch und Tier zum Akt. Tiere die daran gewöhnt sind lassen es über sich ergehen. Auch wenn es gar nicht nötig ist sollte man schon die Kitten ans Nass sprich an ein Bad gewöhnen. Achten Sie dabei peinlich genau darauf, dass die Katze kein Wasser schluckt und auch kein Wasser in Augen und Ohren bekommt. Sparen Sie auf keinen Fall am Shampoo.Kaufen Sie spezielles für Katzen geeignetes Shampoo und nehmen Sie keines für Menschen da das empfindliche Fell oder die Haut geschädigt werden könnte.Bein trocknen der Katze nimmt man am Besten ein Handtuch und trocknet die Katze damit ab. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Katze nicht Zugluft bekommt. Man kann zum trocknen die Katze auch föhnen. Es gibt aber schreckhafte Tiere die das Geräusch von Föhn nicht mögen. Testen Sie es aus.Was aber tun wenn sich die Katze total und ein Leben lang gegen ein Bad sträubt ? In diesem Fall besorgen Sie sich spezielles Puder für Katzen und massieren dieses gründlich in das Fell der Katze ein. Der Puder hat die Aufgabe überschüssigen Talg und Schmutzpartikel aus dem Fell der Katze zu binden. Danach wird das Fell des Tieres so lange gebürstet bis der Puder heraus gebürstet und kein Stäubchen mehr im Fell ist. Für den Fall, dass die Katze an Katzenausstellungen die mit Schönheitswettbewerben verglichen werden können teilnehmen soll ist eine erhöhtes Maß an Fellpflege nötig. Das bedeutet,  dass die Katze noch mehr gebürstet werden sollte als sonst üblich.

Krallenpflege

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Katzen haben die Angewohnheit ihre Krallen zu schärfen. Ist die Katze im Freien stellt dies auch kein Problem dar. Ist das Tier aber kein Freigänger muss es dies innerhalb der Wohnung veranstalten. In der Regel benutzen die Tiere dazu bereitgestellte Katzen Kratzbäume. Nicht selten werden aber auch Sofas und Türrahmen zur Krallenpflege verwendet. Sehr zum Unwillen des Katzenhalters. Da das Tier keine Wertvorstellung hat sollte man es unterlassen das Tier zu bestrafen und es spielerisch an den Kratzbaum gewöhnen. Innerhalb kürzester Zeit hat die Katze den Sinn des Kratzbaums erfasst und wird davon regen Gebrauch machen. Die Krallenspitzen sollten regelmäßig überprüft und mit einem speziellen Clipper gekürzt werden. Wer sich das nicht traut oder Angst hat das Tier zu verletzen kann dies auch vom Tierarzt machen lassen.    

Augenpflege                                                                                               _______________________________________________________________

Sofern es sich nicht um Rassekatzen mit flachem Gesicht wie z. B Perser ohne Nase handelt ist eine Augenpflege eigentlich nicht nötig. Sollte sich in den Augenwinkeln doch Schmutz ansammeln kann man diesen vorsichtig mit einem weichen Tuch entfernen. Genaue Beschreibungen über das richtige Vorgehen werden bei den einzelnen Rassen beschrieben.

Ohrenpflege                                                                                              

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Ohrenkrankungen bei Katzen sind in der Regel die Ausnahme und Tier wie Mensch bleiben in der Regel davon verschont. Sollten allerdings Ohrmilben auftreten so sind diese durch den Tierarzt zu behandeln. Sollte dies nicht geschehen kann dies zu schweren Ohrinfektionen führen. Ohrmilben machen sich durch einen unangenehm riechenden braunen Belag bemerkbar. Zum reinigen der Ohren bei Katzen verwendet man spezielle Lotions. Diese werden vorsichtig ins Ohr geträufelt und dann einmassiert. Vermeiden Sie unbedingt mit Wattestäbchen in die Gehörgänge zu gehen, da sich durch die Watte dort Pfropfen bilden können (und werden). Beschränken Sie sich daher auf die Ohrmuschel und nicht auf den Gehörgang. Auch bei der Ohrenpflege von Katzen gilt: So früh wie möglich daran gewöhnen. Damit die Katze die Prozedur der Ohrenpflege als normal ansieht.

Zahnpflege

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Zahnpflege und Ernährung sind eng miteinander verknüpft. Die Schöpfung hat das Gebiss jeglicher Spezies so gestaltet dass es ein Leben lang unbeschadet überlebt. Ohne Karies, Parodontose oder Zahnstein. Archäologen sind immer wieder erstaunt wenn Schädel ausgegraben werden die hunderttausende von Jahren alt sind. Biochemiker können darüber nur schmunzeln. Wenn die Ernährung in Ordnung ist wird der Zahn nicht durch Säure zerstört sondern ernährt und gesund erhalten. Wenn man weiß, dass Zahn das härteste ist was es gibt kann man sich vorstellen was an Säure im Körper notwenig ist diesen zu zerstören. Ich möchte das Thema gesunde Ernährung hier nicht weiter ausführen. Man sollte sich nur im Klaren sein, dass alles was über das natürliche Nahrungsspektrum der Katze hinausgeht zu negativen Folgen führen kann. Dazu zählen auch Zahnstein und Karies. Katzen die Mäuse fangen und im Freien leben werden mit Symptomen wie Zahnstein und Karies wenig bis gar nicht konfrontiert werden. Bei vom Menschen gefütterten Katzen ist es aber unerlässlich regelmäßig das Gebiss seiner Katze zu kontrollieren und bei Zahnstein oder Karies den Tierarzt aufzusuchen und nach Möglichkeiten der Entfernung zu fragen. Im Alter von drei bis sechs Monaten verlieren Katzen das Milchgebiss. Man sollte in diesem Zeitraum regelmäßig das Gebiss untersuchen ob sich ein steckengebliebener Milchzahn im Gebiss befindet. Ist man sich unsicher ist ein Tierarzt zu konsultieren. Unterlässt man dies kann der neue Zahn schief herauswachsen.

Katzengras

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Katzen reinigen sich eigentlich ständig da sie sehr reinliche Tiere sind. Mit der Zunge die mit nach hinten gekrümmten Hornhäkchen besetzt ist (was der Zunge das Rauhe verleiht) leckt die Katze das Fell und nimmt dadurch lose abgestorbene Haare auf und verschluckt diese. Lebt die Katze im Freien frisst die Katze gelegentlich Grashalme welche die Funktion einen natürlichen Brechmittels haben und würgt dadurch die Haarballen wieder aus. Andernfalls könnten diese Haarballen im Magen für Probleme sorgen. Was aber wenn die Katze eine reine Hauskatze ist ? In diesem Fall sollte man in einem Topf Gras ansäen welches die Katze knabbern kann. Steht kein Gras zur Verfügung geht die Katze an andere Pflanzen. Wenn diese Pflanzen auch noch eventuell giftig sind kann das für die Katze sehr schnell zum Verhängnis werden. Eine Alternative - wenn auch kostspielig - ist zum Beispiel Duo-Malt von beaphar. Laut Hersteller hilft diese Paste zweifach. Hochwertiges Malt und natürliche Öle fördern den Abgang verschluckter Haare und helfen, das Auswürgen von Haarballen zu vermeiden. Bio-Mos ( Mannan Oligo Saccharide) unterstützt das Gleichgewicht der gesunden Darmflora.

Katzentoilette                                                  

Hält man sich eine Katze ist die Anschaffung einer Katzentoilette auch Katzenklo genannt unerlässlich. Wenn eine Katze nicht ausschließlich draußen ist und auch nur gelegentlich die Wohnung betritt gilt die Anschaffung einer Katzentoilette auch für diese Katzen. Man bekommt Katzentoilette in verschieden Ausführungen und Preisklassen. Günstig aber unzweckmäßig sind offene Katzentoiletten die nur aus einer Schale bestehen. Katzen haben die Angewohnheit “ Hinterlassenschaften” zu verbuddeln. Verwendet man eine offene Schale kann man sch vorstellen wie es um die Schale herum ausschaut.Manche Katzen stellen sich ins Katzenklo aber das Geschäft landet über den Rand hinaus. Es gibt daher eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung. Die Anschaffung einer Katzentoilette mit Dach. Legt man noch ein wenig Geld drauf bekommt man eine Katzentoilette mit Klappe über dem Eingang und Geruchsfilter im Decken. Die verringert die Düfte die von Katzentoiletten ausgehen enorm.In jede Katzentoilette gehört Katzenstreu. es sind unzählige Sorten und Zusammensetzungen am Markt erhältlich. Auch bei Katzenstreu gilt, dass teurere Artikel besser sind und in der Regel langfristig billiger sind als billige Katzenstreu. Katzenstreu die den Urin der Katze sofort bindet kann mit einem Schäufelchen problemlos entfernt werden und schon so den Rest der Katzenstreu im Katzenklo. Daher ist ein Auswechseln der Katzenstreu auch seltener notwendig. Es genügt wenn Katzenstreu neu aufgefüllt wird.

Würmer

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Zu den bekanntesten Vetretern unter den Wurmarten zählten Bandwurm und Spulwurm. Diese äußerst gefährlichen Parasiten können bei Katzen schwere körperliche Schäden anrichten. Schon Kätzchen werden durch die Mutter infiziert. Die ist häufig nicht zu verhindern. Man sollte daher die Katzenkinder so früh wie möglich entwurmen. Dies geschieht im Allgemeinen durch einen gewissenhaften Züchter. Erwachsene Tiere sind in der Regel ausreichend geschützt wenn die Wurmkur zwei mal jährlich wiederholt wird.

Flöhe

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Flöhe sind lästige Parasiten die der Katze erheblich zu schaffen machen können.Selbst ausgesprochene Wohnungskatzen können durch Flöhe befallen werden.Nämlich dann wenn Flöhe durch Besucher oder den Katzenhalter von draußen unbemerkt und unabsichtlich eingeschleppt werden. Flöhe haben bei Katzen bevorzugte Stellen. Dazu zählen Bauch und Schwanzansatz. Die Exkremente von Flöhen zeigen sich in Form von unregelmäßig geformten schwarzbrauner Flecken. Flöhe vermehren sich unglaublich schnell. Innerhalb kürzester Zeit werden aus wenigen eingeschleppten Exemplaren eine Plage die Mensch und Katze in den Wahnsinn treiben können. Es gibt gegen Flöhe die unterschiedlichsten Flohschutzmittel. Von völlig wirkungslos bis sehr gut. Man kann Flohschutzpuder verwenden die im Allgemeinen eine sehr gute Wirkung zeigen. Von Flohschutzbänder ist abzuraten da diese dem Fell am Hals der Katze Schaden zufügen können. Der Nachteil von Flohschutzsprays ist das Geräusch das beim Sprühen entsteht. Davor haben viele Katzen Angst. Wie auch immer. Wichtig ist die gründliche Sanierung der Umgebung. Es nützt nichts die Katze zu reinigen und in der Wohnung befinden sich noch Eier, Larven oder Puppen. Neben gründlichem saugen und putzen der Wohnung müssen weitere Haustiere ebenfalls genau untersucht und ebenfalls behandelt werden. Beachten Sie bei der Behandlung von jungen Kätzchen, dass Mittel die für erwachsene Katzen gedacht sind nicht zu Anwendung kommen. Für Jungtiere sind speziell für diese entwickelte Flohschutzpuder am sichersten und wirkungsvollsten.

Impfen

Impfen ist für viele Menschen ein Reizthema. Es gibt Tierhalter deren Tiere bei Wind und Wetter draußen waren ein Alter von fast 20 Jahren erreichten und niemals geimpft wurden. Es gibt also auch Impfgegner. Über Sinn oder Unsinn soll hier auch gar nicht geurteilt werden. Befürworter vom Impfungen vertreten die Ansicht, dass Kätzchen durch die Muttermilch Antikörper und ausreichenden Schutz gegen eine Vielzahl von Krankheiten erhalten. Sobald aber die Kätzchen abgestillt sind sollte geimpft werden. Z. B. gegen gefährliche in tödlich verlaufende Krankheiten wie Tollwut, Katzenschnupfen oder Katzenseuche. Bei der ersten Impfung die in der Regel mit acht bis neun Wochen stattfindet stellt der Tierarzt einen Impfpass aus. Dieser dokumentiert genau wann gegen was mit welchem Mittel geimpft wurde und wann die nächste Impfung sein sollte. Hält man die Impftermine ein gilt das Sprichwort: “Vorbeugen ist besser als heilen”.

Anzeichen von Krankeit

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Egal wie seriös der Zücher, egal wie sehr man sich um seine Katze kümmert. Man hofft immer, dass die Katze nie krank wird. Vermutlich wird das auch nicht der Fall sein wenn die Katze abwechslungsreich und gesund ernährt wird.Wenn es aber doch nicht vermeidbar ist und die Katze doch mal krank wird sollte man auf folgende Anzeichen achten und den Tierarzt aufsuchen.

Aufgedunsener Bauch                                                                                                            Ausfluss aus Augen, Nase der Scheide bei Kätzinnen                                                           Durchfall                                                                                                                              Einstellen der Körperpflege                                                                                                Erhöhte Temperatur                                                                                                             Gewichtsverlust                                                                                                                    Haarausfall oder kahle Stellen                                                                                               Hautausschlag                                                                                                                      Häufiges Erbrechen von Nahrung (damit ist nicht das Hervorwürgen von Haarballen gemeint)  

Nickhaut sichtbar                                                                                                                Probleme beim Wasserlassen oder Verstopfung                                                                      Plötzliche Inkontinenz ohne erkennbaren Grund                                                                    Schlechte allgemeine körperliche Verfassung                                                                          Verändertes Verhalten (nervös, zurückgezogen, sehr ruhig)                                                  Veränderte Fressgewohnheiten ( mehr Flüssigkeit und mehr oder weniger  Nahrung als sonst )                                                                                                                                   Verfärbter Urin oder Stuhl                                                                                               Diese Aufzählung erhebt in keiner Weise den Anspruch auf Vollständigkeit und dient nur dazu gewisse Symptome zu erkennen. In jedem Fall sollte der Tierarzt hinzugezogen werden.

Birth Control oder Geburtenkontrolle                                                         ______________________________________________________________

Für den Fall, dass man keinen Nachwuchs seiner Katzen wünscht und auch nicht züchten möchte sollte man sowohl Katze als auch Kater kastrieren lassen.Tierheime können ein Lied davon singen was mit ungewolltem Katzennachwuchs passiert. Unkastrierte rollige Katzen nutzen jede unbeobachtete Gelegenheit um auszubüchsen. Zur Freude der Dorfkater zum Leidwesen des Halters. Hat man es mit orientalischen Katzen wie einer  Siam zu tun ist es oft unmöglich diese aufzuhalten. Wer weiß wie schwer es ist ein gutes Zuhause für Katzen zu finden handelt unverantwortlich die Katze “just for fun” werfen zu lassen. Es gibt Pillen dioe die Rolligkeit bei Katzen unterdrücken. Diese Maßnahme sollte aber nur ins Auge gefasst werden wenn von der Katze zu einem späteren Zeitpunkt Nachwuchs erwünscht ist. Geht man den Weg der Kastration so ist dieser Schritt unwiderruflich. Sollten von der Katze vor Kastration noch Junge erwünscht werden sollte die Katze nicht älter als zwei Jahre sein. Man sollte den Eingriff der Kastration bei Katzen nicht unnötig länger hinauszögern da er sich schwieriger gestaltet. Wenn man nicht hundertprozentig sicher sein kann Abnehmer für einen Wurf zu haben sollte man eine Schwangerschaft der Katze ausschließen. Genau wie beim Menschen kann sich die Katze mit Katzenaids infizieren. Dies geschieht auf gleichem Weg wie beim Menschen. Eine Übertragung von Katzenaids auf den Menschen findet nicht statt. Beim paaren, putzen und raufen können Katzen an der tödlich verlaufenden virusbedingten Leukämie erkranken. Auf den Menschen ist diese Krankheit ebenfalls nicht übertragbar.                                                                         

Wohnungskatzen                                                                                        ______________________________________________________________

Die Gründe warum die meisten Halter von Rassekatzen die Tiere nicht ins Freie lassen sind die Risiken, dass die Katze gestohlen, überfahren, erschossen oder vergiftet wird oder sich Krankheiten und Verletzungen zuzieht der sie in einer reinen Wohnungshaltung nicht ausgesetzt ist. Die Angst, dass unkastrierte Kätzinnen ungewollt schwanger werden kommt noch dazu. Man kann statt dessen ein Freigehege schaffen welches so hermetisch abgeschirmt ist, dass andere Tiere nicht hineinkommen. Wer geschickt ist kann schon einiges Kreatives auf die Beine stellen. Oder die Haltung auf dem Balkon. Auch dieser muss so abgesichert werden, dass die Katze weder hinaus noch ungewollter Besuch hereinkann. Es ist aber auch durchaus Mode die Katze nur in der Wohnung zu halten. Man muss dabei aber sicherstellen, dass das Tier nicht durch Fenster entwischen kann. Natürlich gibt es auch hierbei Menschen die Gegner einer Wohnungshaltung sind. Es gibt aber auch Menschen die es nicht mögen wenn ihre Katze/n zum Ärgernis werden und durch Gärten oder den Müll der Nachbarn streunen. Katzen die von klein auf an die Wohnung gewöhnt sind haben nicht das Bedürfnis nach Freigang. Ausnahmen bestätigen auch die Regel wieder. Man sollte allerdings beachten, dass sich als reine Wohnungskatze am besten Rassekatzen mit ruhigem Charakter wie z. B. die Perser eignen. Um Langeweile bei der Wohnungskatze vorzubeugen sollte man ausreichend Spielzeug und Kletterbäume zur Verfügung stellen. Noch besser sind Spielkameraden in Form einer oder weiteren Katzen oder der Mensch.

Kätzchenaufzucht                                                                                      ______________________________________________________________________

Jeder Katzenhalter hat bestimmte Vorstellungen was erlaubt ist und was nicht wenn ein junges Kätzchen ins Haus kommt. Während den einen es nicht stört wenn das Kätzchen mit ins Bett kommt oder auf dem Tisch sitzt hat ein andere Katzenhalter andere Vorstellungen. Fakt ist, dass ein junges Kätzchen keine Vorstellungen davon hat was erlaubt und verboten ist. Auch hier kommt es wieder in gewissem Maß auf die Rasse an. Die eine kapiert schneller was verlangt wird wogegen die andere etwas schwerer von Begriff ist. Im ungünstigsten Fall mach das Tier was es will und läßt sich nur schlecht oder gar nicht erziehen. Eine Bestrafung sollte wirklich nur das letzte Mittel sein sehr Wohl überlegt und dosiert sein. In der Regel ist die Bestrafung physischer Natur und für das Tier mit einem Mindestmaß an Schmerz verbunden. Selbst ein Klaps kann dazu führen, dass das Tier nervös , ängstlich und verstört wird und den Menschen meidet. Wenn der verärgerte Katzenhalter ein lautes “Nein” ausspricht zeigt dies auch in der Regel Wirkung. Aber nu solange der Mensch da ist. Sobald man außer Sichtweite ist wird das unerwünschte Verhalten weiter ausgeübt. Es gibt eine Möglichkeit einer jungen Katze unerwünschtes Treiben auszutreiben. Mit Hilfe einer Wasserpistole. Ein gezielter Wasserstrahl - ohne dass das Tier den Menschen sieht und eine Verbindung sieht - sorgt in der Regel dafür, dass das Tier Unarten künftig unterlässt. So verspielt und gewissen Freiraum brauchend muss dem Kätzchen klar gemacht werden, dass es sich nicht an Strümpfen und Hosen hochzuziehen hat oder mit ausgestreckten Krallen zuschlagen darf. Bei allem was das junge Kätzchen tut ist sofort klarzustellen ,dass ein gewisses Benehmen erwartet und rüpelhaftes Benehmen nicht toleriert wird. Kätzchen lernen die Regeln des Hauses eigentlich schnell. Man unterstützt das Vertrauen des neuen Familienmitgliedes schon bei der Ankunft ins neue Heim in dem zunächst das bekannte Futter vom Züchter vorhanden ist und die Katzentoilette erreichbar ist. Alles Weitere sollte sich spielerisch und liebevoll ergeben.

 

 

 

Fogle, Bruce
Preis: 16,95 EUR