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Britische Kurzhaar: Haltung und Zucht                                  Die beliebteste europäische Rasse ist zweifelsohne die Britische Kurzhaar. Sowohl auf dem Land als auch in der Mansarde kann die anpassungsfähige Britische Kurzhaar glücklich und zufrieden leben. Auf Grund des ruhigen und ausgeglichenen Charakters ist die Britische Kurzhaar die optimale Rasse für viele Menschen. Obwohl die Britisch Kurzhaar in vielen Farben gezüchtet wird ist bei dieser Rasse die beliebteste Farbe Blau. Leicht an einen Teddybären erinnernd kommt die Britisch Kurzhaar mit ihrer kräftigen Statur, dem runden Kopf mit den ausdrucksvollen großen Augen und dem dichten weichen Fell daher.

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Herkunft                                                                                                  _______________________________________________________________

Aus östlichen Ländern stammende Rassekatzen wurden erstmals um die Jahrhundertwende von wohlhabenden Briten ausgestellt. In diese Zeit fällt     der Ursprung der Britischen Kurzhaar. Besonders Türkische Angora, Siamkatze und der Vorläufer der Persischen Langhaar waren auf Grund der exotischen Optik hochgeschätzt. Zusätzlich zur normalen heimischen Hauskatze hielten sich zu dieser Zeit viele Katzenliebhaber auch Exoten unter den Katzen. Da die “Normalos” aus der Umgebung ( wie immer zählt der Prophet im eigenen Land ja nichts) als Rasse nicht interessant genug waren erachtete die Gesellschaft sie als zu gewöhnlich. Es ist einigen Katzenliebhabern zu verdanken, dass man irgendwann doch beschloss die einheimischen englischen Katzen in die Zucht mit einzuschließen um bei Katzenausstellungen gegenüber den feingliedrigeren kurzhaarigen Orientalen einen Gegensatz darzustellen. Die Züchter hatten das Ziel eine Rasse mit kurzem Fell und gleichzeitig dem kräftigen Körperbau der Angora zu kreiren. Man erreichte dies dadurch, dass man Perserkatzen (dem Vorläufer der Angora) mit kräftig und kompakt gebauten heimischen Katzen kreuzte. Aus diesen Anfängen stammt die inzwischen als Rasse anerkannte Britische Kurzhaar. Die blaue Fellfarbe der Britisch Kurzhaar war in dieser Zeit besonders “in”. Das Interesse an Zucht und Katzenausstellungen beschränkte sich aber keineswegs auf die Briten. Das Interesse auf dem Festland war ebenso vorhanden und so begann man aus heimischen Tiere ebenfalls Rassen zu züchten. Obwohl die Katzen auf dem europäischen Festland den in England gezüchteten entsprachen bezeichnete man sie als Europäische Kurzhaar. Auf Grund der Ähnlichkeit und dem Umstand, dass Angorakatzen auf beiden Seiten eingekreuzt wurden entstand innerhalb kurzer Zeit zwischen Züchtern aus Großbritannien und dem Festland eine Zusammenarbeit. Etwa zeitgleich gab es auch bei den Skandinaviern Interesse kurzhaarige Tiere gezielt zu züchten. Obwohl diese Tiere auch als Europäische Kurzhaar bezeichnet wurden war der Unterschied erheblich. Der Grund lag darin, dass bei den Skandinavier das einkreuzen mit Angorakatzen verboten war und die Katzen so weit nur irgend möglich reinrassig gezüchtet werden sollten. Die Verwirrung war daher groß. Der ausgearbeitete Zuchtstandard entsprach den in Deutschland, den Niederlanden und anderswo gezüchteten Europäischen Kurzhaar die mit den Skandinavischen Kreationen nur wenig Ähnlichkeit hatten. Um so mehr Ähnlichkeit hatte die Europäische Kurzhaar mit der Britischen Kurzhaar. Ungeachtet dessen holten sich die Skandinavier regelmäßig Britische Kurzhaar aus Großbritannien ins Land und stellten diese auf Ausstellungen aus. Beide Rassen bewertete man nach dem gleichen Zuchtstandard. Man kam aber dahinter, dass dieses Vorgehen völlig unsinnig ist und so wandten sich die skandinavischen Züchter mit der Bitte um Trennung der beiden Typen an die FIFe - den führenden Katzenverband in Europa. Es kam durch die FIFe zur Bewilligung des Antrages. Nur skandinavische Katzen mit grazilem Körperbau werden seit dem 1.1.1982 der Europäischen Kurzhaar zugeordnet. Im Gegensatz zur (skandinavischen) Europäischen Kurzhaar - die eine Hauskatze blieb - machte die Britische Kurzhaar mit ihrem typischen Aussehen als Rassekatze innerhalb kurzer Zeit Karriere mit hohem Beliebtheitsfaktor. Um den rassespezifischen Charakter zu erhalten wird auch heute noch gelegentlich die Persische Langhaarkatze mit eingekreuzt. Die Persische Langhaar hatte aber noch einen weiteren bedeutenden Einfluss auf die Britische Kurzhaar. Die Rede ist von den Farben die herausgezüchtet wurden und die auf die Persische Langhaar zurückgehen. Züchtete man die Britische Kurzhaar anfangs nur in Blau , einigen anderen Farben und Tabbyzeichnung so züchtet man die Britische Kurzhaar heutzutage in vielen Farben und Musterungen. Colourpoint, Chocolate, Lilac, Chinchilla, Shaded-Silver sowie Golden sorgen dafür, dass noch kein Ende des Trends bei der Britischen Kurzhaar abzusehen ist.

Charakter                                                                                                 _______________________________________________________________ Britische Kurzhaar sind bekannt für ihren freundlichen Charakter. Bei den meisten Britisch Kurzhaar handelt es sich um sehr anpassungsfähige, äußerst duldsame und liebenswürdige Wesen. Im Gegensatz zu vielen anderen Rassen werden die adulten Britischen Kurzhaar nach einer ein  - bis zweijährigen Phase der Jugend ruhiger und unaufdringlicher. Lautstarkes Buhlen nach Aufmerksamkeit entspricht nicht dem Naturell dieser Rasse. Britische Kurzhaar sind eher introvertiert. Sie können stundenlang schlafen sich aber auch ebenso streicheln und verwöhnen lassen. Intensiver Kontakt zu den Mitgliedern der Familie ist der Britischen Kurzhaar besonders wichtig. So friedlich die Britische Kurzhaar ist, so setzt sie ihren eigenen Kopf durch wenn sie aus irgendeinem Grund verstimmt ist. Und zwar deutlich. Im Allgemeinen verträgt sich die Britische Kurzhaar mit anderen Katzen und Hunden. Für Familien mit Kindern sind die ausgeglichenen und von sanftem Charakter ausgestatteten Britisch Kurzhaar geeignet. Zumindest die meisten. Wie bei eigentlich allen Rassen sollte man Britisch Kurzhaar von Züchtern kaufen die die in einem intakten sozialen Umfeld - sprich,  im engen Kreis der Familie - aufgewachsen sind.

Pflege                                                                                                        _______________________________________________________________ Die Fellpflege der Britischen Kurzhaar beschränkt sich im Allgemeinen auf  wöchentliches bürsten. Wenn die Katze im Fellwechsel ist kann man abgestorbene Haare mit einer Gummibürste entfernen. Um dem Fell keinen Schaden zuzufügen muss das Bürsten mit der gebotenen Vorsicht ausgeführt werden. Die Ohren werden nur dann gereinigt wenn es wirklich nötig ist. Dazu träufelt man einige Tropfen einer - für Katzen geeigneten - Reinigungsflüssigkeit ins Ohr und massiert diese vorsichtig ein. Anschließend wird das Ohr vorsichtig mit einem Lappen gesäubert. Von der Verwendung von Wattestäbchen sollte man absehen, da diese durch die feinen Fasern in Verbindung mit dem Belag weiter ins Ohr eindringen und einen Pfropfen bilden können. Will man seine Britisch Kurzhaar auf Ausstellungen präsentieren so sollte man ein anberaumtes Bad schon wenige Tage vor der Ausstellungen durchführen damit sich die Haare bis zur Ausstellung wieder legen können. Die meisten Aussteller zupfen oder schneiden die Haare am Ohrenrand damit die Ohren dem Zuchtstandard - nämlich kleine Ohren - entsprechen. Die Krallenspitzen der Britisch Kurzhaar werden mit einem Spezialclipper gekürzt.

Körperliche Merkmale                                                                                _______________________________________________________________ Körper                                                                                                       Sowohl in der Fellqualität als auch im Körperbau der der Perser gleicht unterscheidet sich die Britische Kurzhaar von der gewöhnlichen Hauskatze. Die mittelgroße bis große Britische Kurzhaar sollte einen kräftigen, muskulösen und wohlproportionierten Körper mit breiten Schultern und breiter Brust aufweisen. Die kurzen und stämmigen Beine stehen auf runden kompakten Pfoten. Das Körperende bildet ein kurzer bis mittellanger Schwanz mit abgerundetem Ende.

Kopf                                                                                                           Kräftige Kiefer sitzen bei der Britisch Kurzhaar in einem breiten, massiven und runden Schädel. Dieser ruht auf einem kräftigen, muskulösen kurzen Hals. Die an den Spitzen gerundeten Ohren sind an der Basis breit und sitzen weit auseinander. In Abhängigkeit mit der Fellfarbe variieren bei der Britisch Kurzhaar die großen runden Augen in der Farbe. Eine breite, kurze gerade Nase mit nicht allzu ausgeprägter Nasenwölbung ziert den Kopf der Britischen Kurzhaar. Erlaubt ist eine leichte Einbuchtung am Nasenansatz wogegen ein auffälliger Stop auf Ausstellungen als Fehler gewertet wird. Das Kinn ist bei der Britischen Kurzhaar kräftig und stark entwickelt. Der Kopf der Kater mit den typischen “Katerbäckchen” ist größer und massiger als der des weiblichen Pendant.

Fell                                                                                                             Das dichte und kurze Fell der Britischen Kurzhaar sollte sich elastisch und griffig anfassen und muss Sprungkraft aufweisen. Das Fell der Britisch Kurzhaar steht auf Grund seiner Dichte und Dicke vom Körper ab und liegt nicht flach an. Vertreter dieser Rasse die zuviel Unterwolle, ein zu weiches oder zu langes Fell haben sind als Ausstellungskatzen ungeeignet.

Farben                                                                                                       Die Britische Kurzhaar gibt es in vielen verschiedenen Fellfarben, Musterungen und Zeichnungen. Gelegentlich kann es bei der Blauen Variante - der beliebtesten Farbe bei der Britischen Kurzhaar - zur Verwechslung mit der Kartäuser kommen.

Einfarbig                                                                                                                                Einfarbige Britische Kurzhaar kommen in vielen Farben vor. Eingeschlossen den Farben Schwarz, Blau, Rot, Lila, Chocolate, Creme und Weiß. Bei einfarbigen Britischen Kurzhaar variiert die Farbe der Augen von Orange bis Kupferfarben. Ausnahme ist die weiße Spielart. Diese darf blaue Augen als auch zwei verschiedene Augenfarben haben. Eine Britische Kurzhaar mit zwei verschiedenen Augenfarben ist schon etwas extravagantes. Außer bei der weißen Variante, dürfen in keinem anderen einfarbigen Fell weiße Haare oder Flecken vorhanden sein. Jedes Haar beziehungsweise der Pelz sollten gleichmäßig durchgefärbt sein. Als Geisterzeichnung bezeichnet man Spuren von Tabbyzeichnung im Fell von einfarbigen Kätzchen. Hin und wieder ist diese jugendliche Tabbyzeichnung aber auch noch bei adulten Tieren sichtbar. In der Regel werden diese Geisterzeichnungen dann als Fehler gewertet. Auf Grund der außerordentlichen Schwierigkeiten einheitliche, reine Britisch Kurzhaar in Rot oder Creme zu züchten drücken die Preisrichter aber gelegentlich auch mal ein Auge zu. Smoke ist die Bezeichnung für einfarbige Katzen mit silber-weißer Unterwolle.

Parti-Colour                                                                                                                         Weist die Katze außer der dominierenden Farbe noch weiße Flecken im Fell auf bezeichnet wird die Bezeichnung Parti-Colour verwendet. Abhängig vom Anteil der weißen Flecken und Art der Zeichnung werden eigene Namen verwendet. Die bekanntesten sind Bi-Colour und Tri-Colour. Der Anteil an weißen Bereichen darf in beiden Fällen nicht mehr und nicht wesentlich weniger als ein Drittel ausmachen. Bei der Bi-Color mit stets einfarbigem Fell und und einem Drittel Weißem Fell sollten Ausstellungstiere möglichst symmetrisch angeordnete Flecken aufweisen. Zusätzliche Punkte bringt ein umgekehrtes “V” auf der Stirn. Gleiche Regeln gelten für die Tri-Colour. Diese weisen aber an Stelle einer  Farbe zwei Grundfarben (wovon eine stets Creme oder Rot ist) auf welche in großen regelmäßigen und nicht ineinander verlaufende Flecken auftreten. Als Schwarz-Schildpatt-Weiß bezeichnet man Tri- Colour bei denen Schwarz dominiert. Bei Blau als dominanter Farbe ist von Blau-Schildpatt-Weiß oder Blau-Creme-Weiß die Rede. In den USA bezeichnet man Schildpatt-Weiß auch als Calico. Selbst bei der Paarung zweier deutlich gezeichneter Parti- Colour Tiere gibt es keine Garantie, dass der Nachwuchs die gleiche Zeichnung aufweist. Deshalb gestaltet es sich äußerst schwierig eine Parti-Colour bei der Britischen Kurzhaar herauszuzüchten. Unter den Bezeichnungen Harlekin oder Van laufen Britisch Kurzhaar Parti-Colour mit ausgedehnten weißen Flächen. Man erhält häufig korrekt gezeichnete Bi- und Tri- Colour Nachkommen wenn man Van als auch Harlekin- Katzen mit einfarbigen Katzen kreuzt. Neuere Parti- Colour Kreationen sind Weiß gestromt und Chocolate -Weiß.

Schildpatt oder Tortie                                                                                                             Als Schildpatt oder Tortie bezeichnet man Katzen mit unterschiedlich gefärbten Fellflecken aber ohne weiße Zeichnung. Meistens handelt es sich bei diesen Tieren um weibliche Katzen. Schildpatt-Weiß müssen klar abgegrenzte Farbflächen aufweisen wogegen bei diesen Katzen die Flecken klein und gemischt sind. Dadurch ergibt sich ein auffälliges gesprenkeltes Muster. Während die Zweitfarbe ein Rot oder Creme ist dominieren als Hauptfarben Schwarz, Chocolate, Blau und Lila. Die Farbe der Augen darf von Orange bis Kupfer variieren.

Tabby                                                                                                                                    Gestromt, gestichelt, getupft und getigert sind die vier Tabbymuster . Es gibt Tabby-Katzen in verschiedenen Farben. Am gängigsten sind Tabby-Katzen in Schwarz, Blau und Rot. Tabbymuster sollten soweit wie möglich deutlich  gezeichnet sein. Tabby-Katzen mit silberner Unterwolle sind beliebt. Außer bei schwarz-silber gestromten Tieren mit orangefarbenen oder grünen Augen sollten die Augen bei den anderen Tabby -Katzen orange bis kupferfarben sein.

Silber                                                                                                                                     Großer Beliebtheit bei den Britischen Kurzhaar erfreuen sich silberne Exemplare obwohl es diese noch gar nicht lange gibt. Verursacht wird die silberfarbene Unterwolle durch das Inhibitor-Gen welches an der Haarwurzel die Pigmentbildung verhindert. Da die Haare am Ansatz keine Pigmente aufweisen stellt sich die für das menschliche Auge als silbernes Fell dar. Der restliche Teil der Haare enthält eine normale Pigmentierung in Schwarz, Rot oder einer anderen Farbe. Man differenziert zwischen einfarbige Katzen und gestromten Katzen die ein silberfarbenes Unterhaar haben. Als Smoke wird eine einfarbige Katze mit aktivem Inhibitor-Gen bezeichnet. Von Ausstellungskatzen erwarten die Preisrichter, dass jedes einzelne Haar zirka bis zur Hälfte pigmentiert ist. Bei Tabby-Katzen verwendet man abhängig der Pigmentanteile und Farben verschiedene Namen. Bei einem achtel an Pigmenten spricht man von Tipped- Chinchilla, bei etwa einem drittel an Pigmenten im Haar spricht man von Shaded-Chinchilla. Diese Namen verwendet man wiederum nur bei Tieren mit schwarzer Pigmentierung und verwandten Farben wie Blau, Lila oder Chocolate. Als Cameo werden Katzen mit roten oder cremefarbenen Pigmenten bezeichnet. Bei diesen bedecken die Pigmente etwa ein drittel des Fells. Katzen mit zuvor genannten Farben deren Fell ein Achtel an Pigmenten (Haarspitzen) aufweist werden Shell genannt. Eine Silber-Tabby ist im Fell bis zur Hälfte pigmentiert.

Colourpoint                                                                                                                          Absolut schick ist die Fellfarbe Colourpoint bei der Britisch Kurzhaar. In Cooperation von britischen und niederländischen Züchtern wurden dabei Colourpoint-Perser mit Britischen Kurzhaar gekreuzt. Genau wie bei den Persern hat der Übergang von gefärbten Abzeichen zur Fellfarbe kontrastreich zu sein. Man arbeitet bei den Colourpoint-Katzen noch an der Augenfarbe die dunkelblau sein soll.

Besonderheiten                                                                                          _______________________________________________________________ Auf Grund der Tatsache, dass gelegentlich Perser mit Britisch-Kurzhaar gekreuzt werden kann sich der Wurf aus der Verpaarung zweier Britisch Kurzhaar als “Überraschungsei” entpuppen. Nämlich in Form von einem oder mehreren halblanghaarigen Kätzchen.

 

 

 

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