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Bengalkatze: Haltung und Zucht                                           Kreuzt man Wildkatzen mit Hauskatzen kommt eine getupfte Mischung raus die an die Wildkatzen im Dschungel erinnern. Auf diese Art und Weise ist die Bengalkatze entstanden. Überwiegend in den USA sind Bengalkatzen zu finden.Nicht zuletzt weil diese Rasse dort entwickelt wurde. Aber mittlerweile ist die Bengalkatze auch im europäischen Raum anzutreffen.                                                            

Herkunft                                                                                                   ______________________________________________________________ Um 1950 kreuzte man asiatische Leopardkatzen (Felis bengalis) mit gewöhnlichen Hauskatzen und Rassekatzen wie Burma oder Siamkatze. Der Zweck war nicht die Züchtung einer neuen Rasse sondern hatte  einen wissenschaflichen Hintergrund. Es ging  um den  Feline - Leukämie - Virus Auslöser der infektiösen Leukämie. Amerikanische Züchter haben vor nicht allzu langer Zeit damit begonnen durch einkreuzen von Felis bengalis eine Rasse zu züchten die das auffällige Tupfen-Muster der wilden Vorfahren beibehalten. Hatte man anfangs noch unfruchtbare Tiere in den Würfen so kreuzte man die fruchtbaren Tiere weiter mit normalen Hauskatzen ebenso mit  Rassen wie Abessinier, Burma und Siamkatzen. Damit die Bengalkatze inzwischen eine - relativ - gutmütige Katze ist liegt daran, dass man den Blutanteil der Wildkatze auf ein zehntel gesenkt hat um einerseits die getupfte Musterung des Fells zu erhalten gleichzeitig aber unerwünschte Eigenschaften wie eine unberechenbare Stimmung zu minimieren.

Artikel für die Bengalkatze finden Sie HIER

Charakter                                                                                                 _______________________________________________________________

Bengalkatzen brauchen nicht unbedingt ein Freigehege doch sollte man sich im Klaren sein, dass diese lebhafte und neugierige Rasse viel Platz beanspruchen. Das bedeutet im Klartext, dass man die Tiere niemals in einem Zimmer einsperren und sich selbst überlassen darf. Sofern genügend Freiraum und Spielsachen zur Verfügung stehen spricht nichts gegen eine Wohnungshaltung. Ein großer Spiel- und Kratzbaum sollte für die Bengalkatze immer erreichbar sein. Wer eine Schmusekatze sucht wird diese in der Bengalkatze nicht finden. Auch wenn diese Rasse Geselligkeit mag und hin und wieder auf dem Schoß des Besitzers liegt. Kennt man die Herkunft der Tiere so verwundert es nicht, dass die Bengalkatze auf Grund ihrer wilden Vorfahren Eigenschaften wie Jagen schätzen und nicht auf einem Ruhepolster liegen beziehungsweise sich die Zeit mit Nichtstun vertreiben. Obwohl Bengalkatzen gesellige Tiere sind könnte es zu erheblicher Aufregung kommen wenn bereits Katzen von ruhigem Gemüt im Haus sind. Die Bengal könnte auf Grund ihres Naturells “den Laden “ gehörig aufmischen. Lebhafte Katzen sind der Bengalkatze als Hausgenossen lieber. Bengalkatzen lieben die Gesellschaft von Mensch und Artgenossen. Hunde sind in der Regel auch kein Problem. Damit Bengalkatzen Interesse am Menschen haben müssen die Kätzchen mit der Mutter in der Familie integriert sein und nicht in einem extra Zimmer die ersten Lebenswochen verbringen. Einzelne Tiere die den ganzen Tag über alleine sind vergehen vor Einsamkeit. Daher sollte man unbedingt mehrere Tiere halten damit sich diese Gesellschaft leisten können wenn der Halter nicht zu Hause ist. Bis auf wenige Ausnahmen sind Bengalkatzen Freunde des kühlen Nass. Sollte eine Bengalkatze bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein Bad nehmen wundern Sie sich nicht.

Pflege                                                                                                      _______________________________________________________________ Bei dem Fell der Bengalkatze ist Pflege kaum nötig. Um noch einen Schritt weiter zu gehen kann man sagen, dass das Fell durch zu häufiges bürsten und kämmen Schaden nehmen kann. Damit das regelmäßige schneiden der Krallenspitzen mit einem Spezialclipper nicht jedesmal in einen Kampf ausartet sollte man die Kätzchen schon frühzeitig mit dieser Prozedur vertraut machen. Die Ohren werden bei Bedarf mit einer speziellen Ohrlotion gereinigt.

Körperliche Merkmale                                                                              _______________________________________________________________ Körper                                                                                                       Die Bengalkatze weist einen schweren Knochenbau, einen muskulösen und ziemlich langen gut entwickelten Körper auf. Die Bengalkatze hat längere Hinter- als Vorderbeine mit ziemlich großen runden Pfoten. Ein mittellanger,kräftiger Schwanz mit abgerundeter Spitze bildet den Abschluss am Ende des Körpers.

Kopf                                                                                                         Im Verhältnis zum Körper ist der Kopf klein, keilförmig und länger als breit. Die weit auseinandergesetzten recht kleinen leicht nach vorne geneigten Ohren sollten keine Haarbüschel aufweisen. Mit einem leichten Stop ist die lang und breite Nase ausgestattet. Mandelförmig , groß und rund sind die Augen der Bengalkatze. Überaus erwünscht sind bei der Bengalkatze ausgeprägte Schnurrhaarkissen.

Fell                                                                                                             Zart, und außergewöhnlich weich und seidig ist das dichte kurze bis mittellange Fell der Bengalkatze. In der Jugend ist das Fell etwas länger als bei adulten Tieren. Zwei Fellmuster gibt es bei der Bengalkatze. Getupft oder getigert. Die schwarze Schwanzspitze ist bei der Bengalkatze immer vorhanden. Unabhängig von Musterung und Fellfarbe.

Fellzeichnung                                                                                              Die Bengalkatze hat entweder eine getupfte oder einen getigerte Fellzeichnung. Bei der getupften Zeichnung ist es überaus wichtig, sich die Tupfen klar von der hellen Fellgrundfarbe abheben. Bei einer getupften Bengalkatze soll das Fell Flecken in Form von Kleiderknöpfen, auf der Stirn ein deutliches “M” und am Schwanz Ringe aufweisen. Die getigerte Fellzeichnung bei Bengalkatzen soll dem gestromten Muster der Orientalischen Kurzhaarkatzen in hohem Maße gleichen. Es sollte eine längliche Zeichnung und keinesfalls runde Flecken aufweisen. Kleine runde Flecken sind an der Unterseite bei getigerten Bengalkatzen vorhanden. Erwünscht sind eine klare Zeichnung ebenso wie ein deutlicher Kontrast.

Farben                                                                                                       Sorell                                                                                                                                     Grün bis gelb sind die Augen bei Bengalkatzen mit einem gelblichen bis dungelorange-rot gefärbten Fell welches eine schwarze, braune, schokolandenfarbene oder zimtfarbene Zeichnung aufweist.

Sepia-Seal-Mink-Tabby                                                                                                   Durch Kreuzung mit Bumesen und Siamesen ist diese Farbvariante entstanden. Sepia-Seal-Mink-Tabby ist relativ selten. Grundfarben dieser Spielart können Creme, helles Gelbbraun sowie Elfenbeinfarben sein. Rostbraun bis dunkelbraun kann die Zeichnung gefärbt sein. Als Schnee-Bengalkatze werden gelegentlich Bengalkatzen  mit Seal -Lynx-Point  und Sepia-Seal-Mink-Tabby Zeichnung bezeichnet. Tiere dieser Variante haben Grüne bis Blaugrüne Augen. Die Fellzeichnung von Jungtieren dieser Farb-Varietäten sind erst mit bis zu achtzehn Monaten voll ausgefärbt ist.

Seal-Lynx-Pont                                                                                                                     Durch Kreuzung mit Siamkatzen entstand diese Farbvariante. Zum restlichen Körper sind Schnauze, Ohren und Pfoten grundsätzlich dunkler. Im Gegensatz zu einem erwünschten geringen Kontrast  zwischen den Abzeichen ist es unerwünscht, dass die Abzeichen zu ausgeprägt sind. Bengalkatzen in dieser Farbvariante haben blaue Augen.

Besonderheiten                                                                                          _______________________________________________________________ Bengalkatzen sind im Aussehen noch nicht so stabil wie andere Rassen. Die Schwierigkeit besteht also darin an ein “korrekt” gezeichnetes Tier zu kommen. Es ist daher unbedingt angeraten sich die Elterntiere zeigen zu lassen. Sofern diese ausgeprägte Zeichnungen aufweisen kann man mit höherer Wahrscheinlich davon ausgehen, dass auch der Nachwuchs ähnliche Musterungen mitbringt. Ebenso werden Charaktereigenschaften in hohem Maß vererbt. Will man ein liebes Kätzchen (was man bei dieser Rasse so als lieb bezeichnen kann) so sollte ein Exemplar auserkoren werden dessen Eltern diese Eigenschaft aufweisen.

 

 

 

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